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Die russisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Wladimir

Diese Kirche, erbaut in den Jahren 1900-1902, ersetzte den russisch-orthodoxen Betsaal, der seit 1878 im Rathausgebäude war. Nach wiederholten Geldsammlungen, angeregt von den hiesigen Ärzten und vom russisch-orthodoxen Priester Nikolaj N. Pisarewski unter den Serbischen und russischen Kurgästen, schuf dann der Petersburger Architekt Prof. Nikolai W. Sultanow (1850–1908) die Baupläne.

Die Bauarbeiten leitete der bekannte Baumeister aus Franzensbad, Gustav Wiedermann, der auch die russisch-orthodoxen Kirchen in Franzensbad und Karlsbad erbaut hat. Der Grundriss entspricht in seiner Form einem griechischen Kreuz, dessen quadratische Mitte die Seitenapsiden überhöht. Im Inneren dominiert eine prunkvoll geschmückte Majolika-Ikonostasis, diese war ursprünglich für die Weltausstellung 1900 in Paris in Kusnetsow bei Twer hergestellt worden. Im Ersten Weltkrieg wurde das Glockenspiel konfisziert, während des Zweiten Weltkriegs diente sie als Lager. Im 20. Jahrhundert wurde sie dann rekonstruiert.

Öffnungszeiten

Mai - Oktober

täglich 9.30–12.00 und 13.00–17.00 Uhr

November - April

9.30–11.30 und 14.00–16.00 Uhr

Gottesdienst

Sonntag

von 10.00 Uhr

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