Das Festkonzert zum Jahrestag der Gründung der unabhängigen Tschechoslowakei präsentiert eines der bedeutendsten Werke der tschechischen Musikgeschichte – den Zyklus der symphonischen Dichtungen „Má vlast“ von Bedřich Smetana. Das monumentale Werk, das zu einem Symbol der tschechischen Kultur, Geschichte und der Verbundenheit mit der Heimat geworden ist, wird vom Westböhmischen Sinfonieorchester unter der Leitung der Chefdirigentin Michaela Rózsa Růžičková aufgeführt.
Smetanas „Má vlast“ entstand in den Jahren 1874–1879 und gehört bis heute zu den eindrucksvollsten Werken des tschechischen symphonischen Repertoires. Sechs symphonische Dichtungen verbinden Bilder der tschechischen Landschaft, Sagen, Geschichte und nationale Traditionen. Die Zuhörer begeben sich im Laufe des Abends vom legendären Vyšehrad über die fließende Moldau und die poetische tschechische Natur bis hin zu den dramatischen Hussiten-Motiven in den Schlusssätzen „Tábor“ und „Blaník“. Die Musik von Bedřich Smetana vereint feierliche Kraft, lyrische Schönheit und tiefe Emotionen. Das Konzert bietet somit nicht nur ein außergewöhnliches Musikerlebnis, sondern auch eine würdige Erinnerung an ein historisches Jubiläum und die tschechische kulturelle Identität.
Mitwirkende:
Westböhmisches Symphonieorchester
Michaela Rózsa Růžičková – Dirigentin